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Blick von Ost auf die Gartenseite

Das Schloss Sanssouci

Wenn Fremde den Namen Potsdam hören, assoziieren sie ihn fast immer mit Schloss Sanssouci. Dabei ist es nur eines von vielen Schlössern in und um Potsdam und auch nicht das erste. Sehr wohl gilt es aber als Startschuss für die Potsdamer Parklandschaft und ist Ausdruck der Sehnsucht nach einem unbeschwerten Leben des Königs.
In den Jahren 1745 bis 1747 entstand dieses einstöckige und nicht unterkellerte Schloss nach Skizzen Friedrichs des Großen, der es fortan als Sommerresidenz für sich allein nutzte. Nach seinem Tod 1786 wurde es von seinem Nachfolger Friedrich Wilhelm II. nur noch bis 1790 weitergenutzt, denn dieser wandte sich gar komplett vom Park Sanssouci ab und ließ sich mit dem Neuen Garten und dem Marmorpalais seinen eigenen Park und sein eigenes Schloss errichten. Erst mit Friedrich Wilhelm IV. konnte sich wieder ein preußischer Herrscher für dieses Schloss begeistern, der es aber 1840‒1842 um Seitenflügel erweitern ließ und wie auch Friedrich II. in diesem Schloss starb. Seine Witwe, Elisabeth Ludovika von Bayern, nutzte bis zu ihrem Tod 1873 dieses Schloss in den Sommermonaten weiter und war damit dessen letzte Bewohnerin. Nach ihrem Ableben wurde das Schloss als Museum hergerichtet und ist damit eines der ältesten Museumsschlösser Deutschlands. Es kann ganzjährig (außer montags) besichtigt werden, Eintrittskarten gibt es seit Juli 2010 auch im Vorverkauf bundesweit über das Eintrittskartenvorverkaufssystem CTS. Die separate Schlossküche sowie der Damenflügel sind nur in der Sommersaison geöffnet.

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Von der Nordseite des Schlosses kann man direkt auf den Ruinenberg blicken. Zu Bildern und Informationen des Ruinenbergs

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