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Das Neue Palais und die Communs aus der Luft von der Gartenseite. Gut lässt sich die symmetrische Gestaltung des Palais und der Communs erkennen. Sehr schön zu sehen ist außerdem die Lindenallee als imaginäre Verlängerung des Parks. Durch sie sollte der Eindruck einer unendlich weiten Kulturlandschaft entstehen. Zu Zeiten Friedrichs II. war das umliegende Gebiet allerdings noch sumpfig und die Allee nur etwa halb so lang. Erst gut einhundert Jahre später entstand die heutige Form, unter Hofgärtner Emil Sello im Auftrag von Kronprinz Friedrich III. Dabei wurde das angrenzende Gebiet trockengelegt, die Allee zweispurig ‒ also mit vier Baumreihen ‒ gestaltet und auf 1,5 km verlängert. Nach 1945 verwilderte sie, ab 1991 begann jedoch ihre Rekonstruktion. Seit 1999 gehört auch die Lindenallee zum Potsdamer UNESCO-Weltkulturerbe.

Durch den erhöhten Bahndamm ebenfalls gut zu erkennen sind die Eisenbahnstrecken in unmittelbarer Nachbarschaft: Zum einen die in den 1840er Jahren entstandene Berlin-Magdeburger Eisenbahn, wie sie ihren Bogen um den 1842 geschaffenen Wildpark macht, zum anderen hinter der Lindenallee der 1902 eröffnete Abschnitt der Umgehungsbahn Richtung Nauen (heute Teil des Berliner Außenrings).

Historische Postkarte aus eigener Sammlung, gelaufen 1933.

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