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Blick auf die Westseite der Neuen Kammern

Die Neuen Kammern

Lange Zeit war es Mode, königliche Gärten mit exotischen Pflanzen zu bestücken. Aufgrund des Klimas war eine Anpflanzung draußen im Garten nicht möglich. Man pflanzte die empfindlichen Gewächse daher in Kübel und ließ sie in speziellen Gebäuden ‒ den Orangerien ‒ überwintern. Mit der Fertigstellung des Schlosses Sanssouci bestand daher auch die Notwendigkeit, eine Orangerie für diesen Park zu bauen. Sie wurde 1747 fertiggestellt.
Die Orangerie wurde von Friedrich II. in den Sommermonaten gern für Musikaufführungen genutzt und 1771-1774 schließlich als Gästeunterkunft ausgebaut. Äußerlich erfuhr das Gebäude nur wenige Änderungen – am auffälligsten ist die Kuppel, um das Gebäude optisch an die zwischenzeitlich gebaute Bildergalerie auf der anderen Seite des Schlosses anzupassen. Seit dem Umbau wird das Gebäude Neue Kammern genannt.
Einen weiteren Umbau erfuhr das Gebäude unter Friedricht Wilhelm IV. So wurde ab 1842 auf der Nordseite eine neue Außenwand angebaut und auf dem nun zweistöckigen Teil Unterkünfte für die Gästedienserschaft geschaffen. 1861 wurden schließlich noch Säulenvorbauten auf der West- und der Nordseite angefügt und damit das heutige Aussehen geschaffen.

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