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Friedenskirche und Mausoleum

Die Friedenskirche im Potsdamer Park Sanssouci

Zum einhundertjährigen Bestehen von Sanssouci ließ der Friedrich Wilhelm IV. – Urenkel Friedrichs II. – dieses Kirchenensemble mit Pfarrhaus, Kreuzgang uns separatem Glockenturm 1845–1848 erbauen. Stilistisch verwandt ist die Kirche mit der unmittelbar zuvor erbauten Heilandskirche in Sacrow und ist ein weiteres Zeugnis der Italiensehnsucht des Königs.

Umgrenzt ist die Kirchenanlage östlich von einem zeitgleich angelegten See – dem sogenannten Friedensteich – und im Westen vom Marlygarten. Diese entstand ebenfalls im Zuge des Kirchenbaus an der Stelle des Kräutergartens Friedrich Wilhelms I. Das südlich an das Pfarrhaus angrenzende Grüne Gitter entstand erst 1854. 1888–1890 entstand an der Nordseite des Ensembles ein ovales Mausoleum mit einer Kupferkuppel. In ihm liegen der erste deutsche Kaiser Friedrich III. mit seiner Gemahlin, während Friedrich Wilhelm I. sowie Friedrich Wilhelm IV. und dessen Gemahlin, Elisabeth Ludovika von Bayern, in der Gruft der Friedenskirche selbst beigesetzt sind.

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