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Das Belvedere von der Ostseite

Belvedere auf dem Klausberg

Das Belvedere auf dem Klausberg gehört zu den letzten unter Friedrich II. errichteten Gebäuden des Parks Sanssouci und entstand 1770‒1772 auf einer Anhöhe direkt neben dem Park. Es entstand als erster gemauerter Aussichtspunkt Potsdams und erlaubte damals dank der kleineren Bäume einen weitreichenden Blick auf den Park. Ebenso bestand eine Sichtachse zum kurz zuvor fertiggestellten Neuen Palais, dem nächstgelegenen Schlossbau. Der Südhang des Klausbergs wurde für die Weinproduktion hergerichtet und für den Winzer in unmittelbarer Nähe das Drachenhaus als Wohnsitz gebaut.
Da an den S-förmigen Freitreppen Feuchtigkeitsschäden auftraten, wurde diese 1839 durch neue, U-förmige Aufgänge ersetzt. Das Belvedere wurde als Endpunkt der Prachtstraße einbezogen, die von Friedrich Wilhelm IV. geplant, aber nie vollendet wurde. Daher besteht zu der 1851‒1864 entstandenen Orangerie eine Sichtachse.
Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Belvedere als eines der wenigen Gebäude des Parks nahezu vollständig zerstört. Beschränkte Mittel ermöglichten keinen Wiederaufbau, sodass an dieser Stelle für Jahrzehne nur die Ruine zu sehen war. Erst ab 1990 bestand die Chance, das Belvedere wieder aufzubauen. Dies gelang durch eine private Stiftung, sodass das Gebäude seit Beginn dieses Jahrtausends wieder zu bewundern ist. Der Wiederaufbau erfolgte mit den U-förmigen Freitreppen.

Bildübersicht

  • Außenansichten
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  • Aussicht vom Belvedere auf dem Klausberg
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